Alternative zur Luna-Babyphone-App: die Fakten im Vergleich
Wer eine Alternative zu Luna sucht, will meist wissen, ob sie auch auf Android läuft, was sie kostet und wie Ton und Bild übertragen werden. Luna gibt es laut Anbieter nur für iPhone und iPad; hier stehen seine Angaben mit Stand 22.10.2026 neben denen von Babyfino, das bald für iPhone und Android erscheint.
„Luna – Babyphone App 3G & WLAN“ ist eine Babyphone-App der Happy Parents Software GmbH aus Stahnsdorf [1][5]. Laut Anbieter gibt es sie nur für iPhone und iPad, nicht für Android [2][4]. Kostenloses Zuhören ist laut Anbieter je Überwachung zeitlich begrenzt; Luna Premium ist ein Jahresabo, das dieses Limit aufhebt [3]. Ein Konto braucht Luna laut Anbieter nicht, und die Übertragung ist nach seinen Worten SSL-verschlüsselt [1][3][4]. Wer nach einer Alternative sucht, vergleicht deshalb meist Plattformen, Preismodell, Konto und Übertragung. Alle Angaben zu Luna auf dieser Seite stammen vom Anbieter oder aus dem deutschen App Store, Stand 22.10.2026, und können sich seitdem geändert haben.
Wer bietet die Luna-Babyphone-App an, und auf welchen Geräten läuft sie?
Anbieter ist laut App Store die Happy Parents Software GmbH in Stahnsdorf [1], laut Impressum eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 194033 B [5]. Der App Store nennt als Voraussetzung iOS bzw. iPadOS 15.0 für iPhone und iPad, dazu Apple Vision; die App gibt es auf Deutsch und in 33 weiteren Sprachen [1]. Der Anbieter schreibt: „Diese Luna App ist für iPhone und iPad erhältlich“; ein iPhone lasse sich nicht mit einem Android-Handy kombinieren [2][4].
Zu den Funktionen zählt die App-Store-Beschreibung unter anderem einen Alarm, wenn das Kind weint, einen automatischen Audio-Stream und Live-Video auf Abruf, WLAN und mobile Daten, den Betrieb im Hintergrund, eine einstellbare Empfindlichkeit mit Grafik des Geräuschpegels, ein Aktivitätsprotokoll, einen Eco-Modus und eine Verbindungsüberwachung, die eine Unterbrechung meldet [1]. Auch auf seiner Website nennt der Anbieter Geräusch- und Verbindungsalarme [2].
Was kostet die Luna-Babyphone-App? Das Preismodell, Stand 22.10.2026
Im deutschen App Store ist Luna als „Kostenlos“ mit In-App-Käufen gelistet; am 22.10.2026 stand dort der In-App-Kauf „Luna Premium“ für 19,99 € [1]. Laut Anbieter ist das kostenlose Zuhören je Überwachung zeitlich begrenzt, und Luna Premium ist ein Jahresabo, das sich automatisch verlängert und das Zeitlimit aufhebt [3]. Premium muss dabei auf dem Elterngerät vorhanden sein [3]. Die Seite des Anbieters zu Kosten und Premium wurde zuletzt am 06.09.2026 aktualisiert [3]. Preise können je nach Land und Zeitpunkt abweichen.
Braucht die Luna-Babyphone-App ein Konto?
Nein, laut Anbieter braucht Luna für die Einrichtung kein eigenes Konto [3][4]. Gekoppelt wird über die Geräteliste oder einen neunstelligen Code, den du auf dem Baby-Gerät bestätigst [3][4].
Wie überträgt Luna Ton und Bild laut Anbieter?
In der App-Store-Beschreibung schreibt der Anbieter, alle Datenübertragungen von Luna seien „stets SSL-verschlüsselt“ [1]; auf seiner Website heißt es, Luna übertrage Daten verschlüsselt [2]. Beide Geräte brauchen Internet: „Ganz ohne Internet funktioniert Luna nicht“ [2]. Ob Ton und Bild über Server des Anbieters laufen und ob sie Ende-zu-Ende verschlüsselt sind: Dazu haben wir im App-Store-Eintrag und auf der Website keine Angabe des Anbieters gefunden (Stand 22.10.2026) [1–4].
Luna und Babyfino im Vergleich
| Luna (Stand 22.10.2026) | Babyfino | |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | App Store | erscheint bald, noch nicht in den Stores |
| Plattformen | iPhone und iPad (ab 15.0), Apple Vision; laut Anbieter kein Android | iPhone (ab iOS 16.4) und Android (ab 7), auch gemischt in einer Familie |
| Sprachen | Deutsch und 33 weitere | Deutsch und Englisch |
| Preismodell | kostenlos mit Zeitlimit je Überwachung; Premium als Jahresabo, nötig auf dem Elterngerät | noch offen |
| Konto | kein Luna-Konto; Kopplung über Geräteliste oder neunstelligen Code | kein Konto; Kopplung per QR-Code |
| Verschlüsselung | laut Anbieter „stets SSL-verschlüsselt“; zu Ende-zu-Ende keine Angabe gefunden | Ende-zu-Ende (WebRTC mit DTLS-SRTP, vom Gerät signierte Schlüssel); nicht extern geprüft |
| Weg von Ton und Bild | keine Angabe des Anbieters gefunden | direkt von Gerät zu Gerät oder über ein Relay, das nur verschlüsselte Daten sieht |
| Ohne Internet | funktioniert laut Anbieter nicht | funktioniert nicht |
| Geräuschalarm | ja, Empfindlichkeit einstellbar, Grafik des Pegels | ja, Empfindlichkeit einstellbar, auch vom Elternhandy; Pegelkurve der letzten Minuten |
| Video | Live-Video auf Abruf | Live-Video auf Wunsch |
| Verbindungsabbruch | Meldung, wenn die Verbindung verloren geht | Alarm etwa 10 Sekunden, nachdem das Lebenszeichen des Baby-Geräts ausbleibt |
| Verlauf | Aktivitätsprotokoll mit Schlafdauer und letzten Alarmen | Tonclip zu jedem Geräuschalarm und die letzten 30 Minuten zum Zurückhören, nur auf dem Baby-Gerät; nichts auf einem Server |
Die Spalte zu Luna gibt wieder, was der Anbieter und der App Store am 22.10.2026 angaben [1–5]; sie ist keine eigene Prüfung. Preise und Funktionen können sich jederzeit ändern.
Was ist Babyfino?
Babyfino erscheint bald für iPhone und Android. Ein freies Handy oder Tablet wird im Kinderzimmer zum Baby-Gerät, die Eltern hören auf ihren Handys zu – beliebig viele gleichzeitig, und für einen Abend auch ein Babysitter, eingeladen per QR-Code. Hat jedes Kind ein eigenes Baby-Gerät, zeigen die Elternhandys jedes mit Namen und Zustand. Der Einschlafpartner passt auf den Elternteil auf, der beim Ins-Bett-Bringen selbst einschläft. Ton und Bild sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass auch Babyfinos Server nicht mithören kann; er sieht aber Metadaten wie Verbindungszeiten. Ohne Internet auf beiden Geräten funktioniert Babyfino nicht, auch nicht im selben Raum. Es ist kein Medizinprodukt und überwacht weder Atmung noch Bewegung.
Worauf solltest du bei jeder Babyphone-App achten?
- Familie: Laufen alle Handys, die mithören sollen, auch iPhone und Android gemischt? Wie du ein altes Handy als Babyphone einrichtest, steht im Ratgeber Handy als Babyphone.
- Weg und Verschlüsselung: Sagt der Anbieter, ob Ton und Bild über seine Server laufen und ob sie Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, also nur auf deinen Geräten lesbar?
- Speicherung: Was wird aufgezeichnet, wo liegt es – auf dem Gerät oder auf einem Server – und wann wird es gelöscht?
- Verbindungsabbruch: Meldet die App, wenn das Gerät im Kinderzimmer ausfällt, und wie schnell?
- Preismodell: Zeitlimit, Abo oder Einmalkauf, und auf welchem Gerät muss bezahlt werden?
- Datenschutzangaben: Die Angaben im App Store und bei Google Play sind Selbstauskünfte der Anbieter; Apple vermerkt auf jeder App-Seite, dass es sie nicht überprüft hat [1].
Wie Babyphones angegriffen werden und was dagegen hilft, erklärt der Ratgeber Kann ein Babyphone gehackt werden?. Ob eine App oder ein eigenes Video-Babyphone zu euch passt, zeigt der Vergleich Babyphone-App oder Video-Babyphone.
Quellen
- Apple App Store (Deutschland): Luna – Babyphone App 3G & WLAN, App-Seite, ohne Jahr (abgerufen am 22.10.2026)
- Happy Parents Software: Luna Babyphone, Startseite, ohne Jahr (abgerufen am 22.10.2026)
- Happy Parents Software: Luna Babyphone – Kosten und Premium, 2026, aktualisiert am 06.09.2026 (abgerufen am 22.10.2026)
- Happy Parents Software: iPhone als Babyphone, ohne Jahr (abgerufen am 22.10.2026)
- Happy Parents Software: Impressum, ohne Jahr (abgerufen am 22.10.2026)